Bitte beachten: Im Rahmen eines Projekts der Firma trnd teste ich unentgeltlich ein Fujitsu AMILO Pi 3660 Notebook und schreibe über meine Erfahrungen hier im Blog.

Wacom Intuos III an Fujitsu LaptopZuallererst: Schade! Das Touchpad ist zwar genial verarbeitet (kein wirklich spürbarer Übergang zwischen Touchpad und eigentlichem Gehäuse) und enorm groß (ca. 3,8″ bzw. ca. 9,8cm inklusive Scrollbarfeld in der Diagonalen), aber unterstützt leider doch keine Multitouch-Gesten (zumindest keine der mir bekannten)!

Da ich viel mit der Maus arbeite, kommt mir ein Touchpad aber sowieso immer sehr ungewohnt und unhandlich vor. Ich habe deshalb mein Wacom Intuos 3 Grafiktablett, welches ich normalerweise zur Bildbearbeitung am Desktop nutze, am Notebook installiert! Selbst ohne Treiber konnte ich den Stift und die Maus nach Anschliessen des USB-Kabels direkt nutzen. Die Überraschung kam dann allerdings nach der Installation!

Auf der Wacom Website gibt es inzwischen schon Windows 7 kompatible Treiber. Diese ließen sich ohne Probleme laden und installieren. Danach erwartete mich die vollständige, mir schon unter Windows XP bekannte Funktionsvielfalt — und doch noch so viel mehr! Am linken Seitenrand hatte sich nämlich nach der Installation ein kleines Fenster verankert, welches sich nach einem Klick darauf als Handschrifteneingabefeld entpuppte! Ich gehe mal davon aus, dass das ein Standardprogramm unter Windows 7 ist, das aktiviert wird, sobald man ein solches Gerät installiert.

Das Handschrifteneingabefeld lädt sehr zum Spielen ein, hat aber auch eine verblüffend gute Erkennungsleistung! Hat man früher darüber lachen konnen, welche lustigen Wörter das Programm in der eigenen Handschrift entdeckt hat, so ist man jetzt erstaunt, welches Gekrakel es noch richtig entziffern kann — Grammatikcheck inklusive!

Für die Stifteingabe direkt auf dem Display wie bei Tablet PCs ist dieses Tool sicherlich genial, für den normalen Einsatz allerdings nutze ich dann doch lieber die Tastatur des Notebooks.


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